Der Verband im Überblick

Der erste Zusammenschluss der Kleingärtnervereine in der damaligen Provinz Brandenburg erfolgte am 08. Januar 1922 als Provinzialverband der Kleingärtnervereine der Provinz Brandenburg mit den Städten Brandenburg Cottbus, Eberswalde, Rathenow und Fürstenwalde mit insgesamt 2512 Mitgliedern. Im Laufe der Jahrzehnte wechselte der Verband mehrfach seine Bezeichnung. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde der Landesverband Brandenburg der Gartenfreunde e. V. am 24. Juni 1990 gegründet. Zur Zeit sind 70.700 Mitglieder in 1349 Kleingärtnervereinen organisiert, die in 33 Bezirks-, Kreis- und Regionalverbänden zusammengeschlossen sind. Die kleingärtnerisch genutzte Fläche beträgt etwa 4.300 Hektar.

Soziale Aufgaben und städtebauliche Funktionen der Kleingärten

Hochhäuser, Verkehrslärm, Abgase, ein enger Hinterhof, der Kinderspielplatz, ein paar Balkonblumen als Natur – das häufige Bild von Wohnquartieren in den Städten. Kleingärten erfüllen hier unverzichtbare soziale Aufgaben. Wohnungsnahe Erholung in freier Natur, Begegnungsstätte und Betätigungsfeld für ältere Bürger, Spielraum, verbunden mit Naturerleben für Kinder, Arbeitslose, junge und kinderreiche Familien sowie Migranten.

Im Städtebau dienen Kleingärten der Verbesserung des Stadtklimas. Integriert und vernetzt mit dem öffentlichen Grün, sind sie für jedermann zugänglich. Hochwertige Naherholungsgebiete und gleichzeitig innerstädtisches Schutzreservoir für eine artenreiche Flora und Fauna.